Polsko-Niemiecki Instytut Badawczy (PNIB) w Collegium Polonicum w Słubicach –
Deutsch-Polnisches Forschungsinstitut (DPFI) am Collegium Polonicum in Słubice

Das Deutsch-Polnische Forschungsinstitut ist am 19. Oktober 2012 auf Grundlage eines gemeinsamen Erlasses des Rektors der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań sowie des Präsidenten der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) gegründet worden.

Die von den Institutsangehörigen vertretenen Wissenschaftszweige bzw. -disziplinen umfassen die Geisteswissenschaften, darunter Sprach-, Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaft, die Raumwissenschaften, darunter Geographie sowie Stadt- und Regionalplanung, die Biowissenschaften, darunter Ökologie und Hydrobiologie, sowie die Rechtswissenschaften.

Die alltägliche Erfahrung des den Standort des Instituts bildenden deutsch-polnischen Grenzlands begründet, dass die Erforschung von Grenzen und Grenzräumen im weiteren Verständnis wie im deutsch-polnischen Kontext zu den wichtigsten Forschungsproblematiken der Institutsangehörigen zählt. Dabei inspiriert das Grenzland sie zu einer kontinuierlichen Erweiterung ihrer Forschungsperspektiven.

Genaue Informationen zum wissenschaftlichen Profil und zu den Publikationen der Institutsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter finden Sie unter „Unser Team“ und „Institutspublikationen“.

Ein wichtiges Tätigkeitsfeld ist die Verbreitung der Ergebnisse durchgeführter Forschungen mittels von den Institutsangehörigen organisierten Konferenzen, Tagungen, Kolloquien und Vorträgen, zu denen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Polen und Deutschland geladen werden. Die ein Wesensmerkmal des Teams am Deutsch-Polnischen Forschungsinstitut darstellende Interdisziplinarität ermöglicht eine Synergie von Theorie und Praxis in vielen Wissensgebieten. Zudem werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Fachdisziplin ebenso Labor- oder Feldstudien durchgeführt wie auch polnische und deutsche Schriftstellerinnen und Schriftsteller eingeladen.

Die dynamische Tätigkeit der Institutsangehörigen wird aus dem bisher wissenschaftlich Erreichten ersichtlich. Darüber hinaus findet sie ihren Ausdruck in zahlreichen Aktivitäten zur Entwicklung der regionalen wie lokalen Gesellschaft sowie zur Stärkung der Kultur des gesellschaftlichen Dialogs. Besondere Erwähnung verdient zudem das Engagement der Institutsmitglieder in der Verbreitung von Wissen aus ihren jeweiligen Fachgebieten in der akademischen Gemeinschaft wie an Schulen, in Kinder- wie in Seniorenuniversitäten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutsch-Polnischen Forschungsinstituts sind Mitglieder nationaler wie internationaler wissenschaftlicher Verbände, Organisationen und Gesellschaften und gehören anerkannten Gremien an.

Von seiner Gründung bis Ende September 2016 wurde das Deutsch-Polnische Forschungsinstitut von Prof. Dr. habil. Dr. h.c. Andrzej J. Szwarc geführt. Seit dem 1. Oktober 2016 führt Prof. Dr. habil. Beata Mikołajczyk als Direktorin die Institutsgeschäfte.

Eine filmische Präsentation des Deutsch-Polnischen Forschungsinstituts finden Sie hier.